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Costa Rica

Hedwig und Robert Samuel Stiftung

Persönliche Kontakte führten nach Costa Rica

Costa Rica wird als die Schweiz Mittelamerikas bezeichnet; dies wegen der vergleichbar einzigartigen und beschützten Natur. Zwar geht es  dem Land auch wirtschaftlich deutlich besser als seinen Nachbarn im Norden, aber dieser „Reichtum“  ist nur relativ und lässt genügend „Spielraum“ für individuelle Armut. Durch persönliche Kontakte auf die schwierige Situation der Schwächsten der Gesellschaft besonders in den ländlichen Gegenden aufmerksam geworden, hat die Stiftung ab 1987 im Kanton von Pérez Zeledón, im Südwesten des Landes,  Unterstützung geleistet. Einem Altenheim stellte die Stiftung unter Anderem einen Kleinbus zur Verfügung, mit dem die gebrechlichen alten Menschen zum Krankenhaus gefahren werden konnten, um eine medizinische Versorgung zu erhalten. Auch das Krankenhaus fiel in den Förderplan der Stiftung und erhielt medizinische Instrumente sowie eine dringend benötigte Klimaanlage für die Intensivstation. Die Entscheidung des Vorstandes im Jahr 1990, die Stiftungstätigkeit künftig auf die Jugendarbeit zu konzentrieren, führte auch zu einer Fokussierung in Costa Rica.

So finanzierte und organisierte die Stiftung in den folgenden Jahren beispielsweise einen Erweiterungsbau für die Schule Lomas de Cocorí bei San Isidro mit drei neuen Klassenzimmern, einer Küche mit Speiseraum und neuen Sanitäranlagen. Das Kinderdorf „Asociación Pueblito“ in der ehemaligen Hauptstadt Cartago erhielt Gelder für notwendige Renovierungen.

Als Langzeitprojekt hat die Stiftung 1991 zwei Kinderheime in San Isidro aufgebaut. Diese „Albergues“ genannten Wohnhäuser, dienen Not leidenden Kindern als eine erste Zufluchtsstätte. Die Stiftung betreibt diese in Kooperation mit der staatlichen Kinderschutzbehörde PANI.

Berufsausbildung

Nach Beginn der Berufsausbildungstätigkeit der Stiftung in Nicaragua und Indien folgt 1995 auch Costa Rica. In den Randgebieten der Hauptstadt San José lebten immer mehr Jugendliche in Armut und Perspektivlosigkeit. Zunächst legte die Samuel Stiftung ihre Ausbildungsschwerpunkte auf Klima- und Kältetechnik, da in diesen Bereichen ein großer Bedarf an Fachkräften bestand. Später kamen die Berufsrichtungen Automechanik und, um auch ein attraktives Angebot für weibliche Jugendliche anbieten zu können, Verwaltungsassistenz und Buchhaltungsassistenz hinzu.

Für ca. 250 Jugendliche im Jahr bedeutet das Ausbildungszentrum in San José den Ausgangspunkt zu einem besseren Leben. Das Gelände liegt gut erreichbar an der Calle Blancos in Zentrumsnähe und umfasst ca. 3.500 Quadratmeter.

Ein modernes Ausbildungszentrum entsteht

Der Gebäudekomplex beinhaltet vier Unterrichtsräume, Werkhalle, Ausbildungswerkstatt, Materiallager, eine Kantine, das Verwaltungsgebäude sowie Sportanlagen. Die Werkstatt bietet ihre Leistungen im Übrigen auch für externe Kunden an und hat sich dabei einen ausgezeichneten Ruf weit über die angrenzenden Stadtviertel hinaus erworben. Die professionell geführte „Taller Samuel“ führt alle anfallenden Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Klimaanlagen im Auto durch. Das Gelände bietet Platz für bis zu 200 Auszubildende. Unter der Leitung eines Geschäftsführers arbeiten zurzeit ca. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Stiftung in San José.

 

Mehr über unsere Ausbildung in Costa Rica erfahren Sie hier

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