Unterstützung für Krankenhaus in Nigeria
Auf Initiative des Düsseldorfer Kinderpsychiaters Dr. Eugen Jungjohann hat die Samuel-Stiftung 1990 mit einem Projekt zur basismedizinischen Versorgung von Ebenebe, einer Verbandsgemeinde mit rund 20.000 Einwohnern in Ost-Nigeria, begonnen. Die dazu gegründete „Samuel Medical Foundation Ebenebe" finanzierte im Jahr 1991 den Bau eines Hospitals mit ambulanter Versorgung sowie stationärem Trakt mit 20 Betten und einem Operationsraum. Als Besonderheit wurde das Krankenhaus mit einer mobilen Einheit ausgestattet, um auch die weit auseinander liegenden Ortschaften der Verbandsgemeinde bedienen zu können und damit insbesondere den
alten und gebrechlichen Menschen wie auch den Müttern mit ihren Kindern die kilometerlangen Fußmärsche zum Hospital zu ersparen. 1992 wurde das Hospital fertig gestellt und offiziell eingeweiht. Zwei Jahre später wurde es - ebenfalls unter Projektführung der Samuel-Stiftung - um einen weiteren Gebäudetrakt ergänzt, in den auch eine Krankenschwesternschule mit insgesamt 8 Ausbildungsplätzen integriert ist. Positiv hervorzuheben ist auch das Engagement von Düsseldorfer Künstlern: Ein Teil der Investitionskosten konnte über den Versteigerungserlös von Kunstwerken gedeckt werden, die von den Künstlern für diesen Zweck zur Verfügung gestellt hatten.
