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Tepeyac

Das kleine Dorf El Tepeyac bietet für viele Menschen in der Umgebung die letzte Hoffnung. Hier, inmitten einer ländlichen und schwer zugänglichen Gegend rund eine Autostunde von Granada entfernt, befindet sich die einzige Krankenstation im Umkreis von vielen Kilometern. Geleitet wird der Gesundheitsposten von katholischen Ordensschwestern. Da es aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel an fast allem mangelt, wird der Orden seit 1990 von der Samuel-Stiftung unterstützt.  

So wurde zunächst mit Mitteln der Stiftung ein Kleinbus für den Krankentransport angeschafft, so dass von da an auch weiter entfernt lebende Patienten die ärztliche Hilfe des Gesundheitspostens in Anspruch nehmen konnten. Angesichts des herrschenden Medikamentenmangels finanziert die Samuel-Stiftung seit 1995 den Ankauf wichtiger Arzneimittel, insbesondere gegen die während der Regenzeit häufig auftretenden Fälle von Lungenentzündung und Bronchitis.

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Grossmutter mit Enkel
Mitarbeiter der Krankenstation

Heute verfügt El Tepeyac über die nötige Ausstattung und ausreichende Räumlichkeiten für die Behandlung seiner Patienten. Mit mittlerweile fünf Ärzten, die ehrenamtlich für den Gesundheitsposten tätig sind, fünf Krankenschwestern und weiteren Hilfskräften kann der Orden die Basisbedürfnisse an medizinischer Versorgung der Landbevölkerung im Einzugsbereich bewältigen.

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