Die Historie


1988 wurde die Samuel-Stiftung erstmals in Nicaragua tätig. Damals konzentrierte sich ihre Arbeit zunächst auf allgemeine Hilfsleistungen, wie beispielsweise die Beschaffung dringend benötigter Moskitonetze für Kinderheime in Managua, die finanzielle Unterstützung von Kindertagesstätten oder den Kauf von Medikamenten und medizinischen Instrumenten für den kleinen Gesundheitsposten El Tepeyac in der Nähe von Granada.
Mit dem Ende des Bürgerkrieges 1990 standen viele junge Menschen auf der Straße, denn außer Kriegshandwerk hatten sie nichts gelernt. Eine immense gesellschaftliche Aufgabe stand bevor, diese jungen Menschen wieder in bürgerliche Berufe zu integrieren. Das war schließlich der Auslöser für die Samuel-Stiftung, sich hier in der handwerklichen Berufsausbildung zu engagieren. Wenig später begannen die Vorbereitungen für ein Zentrum zur Berufsausbildung.
Auf Basis einer in Auftrag gegebenen Studie wurde die Automechanik aufgrund der guten Berufschancen als erster Ausbildungsgang ausgewählt. 1991 erwarb die Samuel-Stiftung eine „Finca" am Rande Managuas und begann ein Jahr später mit dem Bau eines Zentrums zur Berufsausbildung, das ausreichend Platz für eine Ausbildungseinheit sowie für eine angeschlossene Werkstatt bietet.

