Historie
Die prekäre wirtschaftliche Situation auf der Karibikinsel Kuba veranlasste die Samuel-Stiftung 1997 erste Kontakte mit kubanischen Ausbildungseinrichtungen aufzunehmen und diese finanziell und beratend zu unterstützen. Ein Jahr später schloss die Stiftung einen ersten Kooperationsvertrag mit dem Bildungsministerium für die Verbesserung der Infrastruktur des Ausbildungszentrums „Fernando Aguado y Rico" in Havanna und übernahm 1999 die Finanzierung einer Ausbildungswerkstatt im Bereich Elektromaschinenbau.

Nachdem das Bildungsministerium Kubas dieses Ausbildungszentrum in ein Informatikzentrum umgewidmet hatte, wurde die ebenfalls in Havanna gelegene Ausbildungseinrichtung „Escuela de oficios Hermanos Ameijeiras“ als künftiges Förderprojekt ausgewählt. Wichtigstes Kriterium bei dieser Entscheidung war, dass in dieser Ausbildungseinrichtung ausschließlich Jugendliche aus den sozial schwächsten Schichten in handwerklichen Berufen ausgebildet werden. Die Ausbildungsstärke des Zentrums liegt bei rund 240 Auszubildenden im Jahr. Positiv ist auch, dass die von uns vor einem Jahr gespendete Ausbildungswerkstatt für Elektromaschinenbau in dieses Zentrum verlegt werden konnte.



