Historie
Mit einer Spende von 500.000 DM eines indischen Geschäftmannes begann 1991 die Arbeit der Samuel-Stiftung in Indien. Nach Überwinden der bürokratischen Hürden wurde 1993 der Samuel Foundation Charitable India Trust mit Sitz in Neu Delhi gegründet und noch im gleichen Jahr der Ausbildungsbetrieb aufgenommen.
Aufgrund der strikten Geldtransferregelungen des indischen Staates war es dem Trust in den Anfangsjahren untersagt, Gelder aus dem Ausland ohne behördliche Genehmigung zu empfangen. Da diese offizielle Erlaubnis häufig Monate auf sich warten ließ, war ein planbares Arbeiten nicht möglich. Um die regelmäßige
Zahlung von Löhnen und Mieten sicherzustellen, schloss der Trust eine Kooperation mit dem „Coordination Commitee for Leprosy Welfare“. Der Verein zur Hilfe Leprakranker besaß den Vorteil, Auslandsgelder frei empfangen zu dürfen, und stellte den Geldfluss der Samuel-Stiftung vorerst sicher. Im Gegenzug unterstützte die Samuel-Stiftung den Verein beispielsweise bei der Erweiterung der Schule in der Leprakolonie. Im Oktober 1996 erhielt der Samuel Trust endlich die lang ersehnte FCRA-Nummer und konnte damit auch unabhängig Auslandsgelder abrufen.








