Kinderheime


Viele Kinder und Jugendliche wachsen in Costa Rica ohne ihre Familien auf. Häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch durch Familienangehörige oder der Tod der Eltern haben sie aus ihren Elternhäusern vertrieben. Während kleinere Kinder in der Regel bei Familienangehörigen unterkommen oder Adoptiveltern finden, werden ältere Kinder und Jugendliche häufig sich selbst überlassen. Sie landen auf der Straße, wo ihnen nur das Betteln und die Flucht in Drogen bleiben.
Diesen Kindern und Jugendlichen will die Samuel-Stiftung eine neue Chance bieten. Seit die Stiftung 1991 zwei Kinderheime in San Isidro del General errichten ließ, haben unzählige Kinder hier ein neues Zuhause gefunden. Diese so genannten Albergues bieten den Kindern und Jugendlichen Schutz, Betreuung und Förderung in einer familienähnlichen und „weitgehend normalen" Umgebung. Da die Albergues eben keine anonyme Massenunterbringung für Heimkinder im herkömmlichen Sinne sind, haben die Kinder gute Chancen, sich später in die Gesellschaft zu integrieren und ein normales Leben zu führen.
Die Kinderheime werden in Zusammenarbeit mit der zuständigen staatlichen Organisation PANI geführt. Die Stiftung übernimmt alle Kosten für die Unterbringung sowie die Betreuung der Kinder durch qualifizierte Pflegemütter, die das Zentrum jeder Albergue-Gemeinschaft bilden.
