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Historie

Costa Rica bedeutete 1986 den Start in die internationale Hilfstätigkeit der Samuel-Stiftung. Die ersten Projekte kamen über persönliche Kontakte zu dem costaricanischen Arzt Dr. Gerardo Mora Mora zustande, der im Südosten des Landes praktizierte und der als Vertrauensperson vor Ort die ersten Hilfsaktivitäten begleitete. Das erste Förderprojekt galt der Unterstützung eines Altenheims in San Isidro del General. Die 70.000-Einwohner-Stadt liegt circa drei Stunden Fahrzeit von San José entfernt und ist die Heimat von Dr. Mora Mora. 1987 stellte die Stiftung dem Altenheim einen Kleinbus zur Verfügung, mit dem die gebrechlichen alten Menschen zum Krankenhaus der Stadt gefahren werden konnten, um eine medizinische Versorgung zu erhalten. Auch das Krankenhaus fiel in den Förderplan der Stiftung und erhielt medizinische Instrumente sowie eine dringend benötigte Klimaanlage für die Intensivstation. Die Entscheidung des Vorstands im Jahr 1990, die Stiftungstätigkeit künftig auf die Jugendarbeit zu konzentrieren, veränderte auch die Arbeit in Costa Rica.

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So finanzierte und organisierte die Stiftung in den folgenden Jahren beispielsweise einen Erweiterungsbau für die Schule Lomas de Cocorí mit drei neuen Klassenzimmern, einer Küche mit Speiseraum und neuen Sanitäranlagen. Das Kinderdorf „Asociación Pueblito" in der ehemaligen Hauptstadt Paraíso de Cartago erhielt Gelder für notwendige Renovierungen. Als großes Vorhaben fielen in diese Zeit der Bau und die Betreuung zweier Kinderheime in San Isidro. Diese so genannten „Albergues" sind Wohnhäuser, in denen gewaltgeschädigte Kinder eine Zufluchtsstätte finden.

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